Sicherstellen der Hygiene nach Corona-Stillstand

Trinkwasserinstallationen, welche über mehrere Wochen kaum genutzt worden sind, fördern die Bildung von Mikroorganismen. Diese wiederum können eine schwere Lungenentzündung (Legionärskrankheit) auslösen. Vor Inbetriebnahme müssen deswegen Trinkwasserinstallationen zwingend durchgespült werden. 

Bei Wiederinbetriebnahme ist an allen Entnahmearmaturen das Wasser mindestens bis zum Erreichen der Temperaturkonstanz fliessen zu lassen. Dabei ist es wichtig, mehrere Entnahmestellen gleichzeitig zu öffnen, um für eine genügend starke Durchströmung in den Verteilleitungen zu sorgen. Die Spülung erfolgt getrennt sowohl für die Kalt- als auch für die Warmwasserinstallation. Dabei ist Aerosolbildung zu vermeiden.

Nach der Wiederinbetriebnahme sollte die Warm- und Kaltwasserinstallation auf Legionellen überprüft werden. 

Das Coronavirus ist nicht über das Trinkwasser übertragbar. Die Auswirkungen der Corona Krise bringen jedoch eine indirekte Gefährdung des Trinkwassers bzw. der Konsumentinnen und Konsumenten mit sich. 

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen Ihnen unser Kundendienst sehr gerne zur Verfügung.